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Organisation fĂźr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
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Die Organisation fĂźr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE; englisch Organization for Security and Co-operation in Europe, OSCE) ist eine verstetigte Staatenkonferenz zur Friedenssicherung. Am 1. Januar 1995 ging sie aus der Konferenz Ăźber Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) hervor, welche am 1. August 1975 mit der Schlussakte von Helsinki gegrĂźndet worden war. Die OSZE besteht aus folgenden 57 Teilnehmerstaaten:cite-ref-states-1-0[1]
⢠allen Staaten Europas (einschlieĂlich Republik Zypern) mit Ausnahme des Staates der Vatikanstadt (jedoch zuzĂźglich des ebenfalls vom Papst repräsentierten Heiligen Stuhls) und des auch in Europa nicht allseits anerkannten Kosovo,
⢠der Mongolei,
⢠den Nachfolgestaaten der Sowjetunion
⢠sowie den Vereinigten Staaten und Kanada.
Die OSZE funktioniert nach einem Konsensprinzip, grundlegende Entscheidungen mĂźssen von allen Teilnehmerstaaten gemeinsam herbeigefĂźhrt werden.cite-ref-2[2]
Der Sitz des Generalsekretariats und der wichtigsten Gremien ist Wien mit der Hofburg sowie seit 2007 auch dem Palais PĂĄlffy an der WallnerstraĂe (Hauptsitz).
Contents
⢠Ziele
⢠Geschichte
⢠Vorläufer
⢠Gipfeltreffen
⢠Kritik
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Ziele
Die Ziele der OSZE sind die Sicherung des Friedens und der Wiederaufbau nach Konflikten. Sie sieht sich selbst als stabilisierenden Faktor in Europa. Als regionale Abmachung nach Kapitel VIII der Charta der Vereinten Nationen soll die OSZE nach dem Subsidiaritätsprinzip als erster internationaler Ansprechpartner bei Konflikten innerhalb ihres Wirkungsbereiches dienen. Sie wird als System kollektiver Sicherheit angesehen und steht damit durchaus in Konkurrenz zur NATO, die allerdings deutlich militärischer ausgerichtet ist. Nach dem Prinzip âOSZE zuerstâ arbeitet sie auch mit Internationalen Organisationen zusammen. Bedingt durch das ergebnislose Gipfeltreffen 2010 blieb die Frage einer kĂźnftigen Zielsetzung der OSZE offen.
Die Aktivitäten der OSZE gliedern sich in drei Themenbereiche (âDimensionenâ), die auf die drei KĂśrbe der Schlussakte von Helsinki zurĂźckgehen. Diese sind (a) die Politisch-Militärische Dimension, (b) die Wirtschafts- und Umweltdimension und (c) die Humanitäre (Menschenrechts-)Dimension.
Gremien und Organe
⢠Amtierender Vorsitz (bildet gemeinsam mit vorherigem und folgendem Vorsitz die Troika), unterstßtzt durch den Generalsekretär
⢠Gipfel der Staats- und Regierungschefs (beschlussfassend; Treffen unregelmäĂig, zuletzt 2010)
⢠Ministerrat (jährliches Treffen)
⢠Ständiger Rat (Wien, mindestens eine wÜchentliche Tagung) und Komitees der drei Dimensionen.
⢠Forum fßr Sicherheitskooperation (kann Beschlßsse im militärisch-politischen Bereich fassen, Treffen wÜchentlich)
⢠OSZE-Missionen und âField Operationsâ
⢠Bßro fßr Demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR, Office on Democratic Institutions and Human Rights)
⢠Hoher Kommissar fßr nationale Minderheiten
⢠Beauftragter fßr die Freiheit der Medien (RFOM, Representative on Freedom of the Media)
Generalsekretäre
Die Generalsekretäre der OSZE:cite-ref-3[3]
| Amtszeit | Name | Staat |
|---|---|---|
| 1993â1996 | Wilhelm HĂśynck | Deutschland Deutschland |
| 1996â1999 | Giancarlo Aragona | Italien Italien |
| 1999â2005 | JĂĄn KubiĹĄ | Slowakei Slowakei |
| 2005â2011 | Marc Perrin de Brichambaut | Frankreich Frankreich |
| 2011â2017 | Lamberto Zannier | Italien Italien |
| 2017â2020 | Thomas Greminger | Schweiz Schweiz |
| 2021â2024 | Helga Schmid | Deutschland Deutschland |
| 2024â | Feridun H. SinirlioÄlu | Turkei TĂźrkei |
Der Generalsekretär der OSZE hat die folgenden Aufgaben:cite-ref-osze-4-0[4]
Politisch
⢠Handelt als Stellvertreter des Vorsitzenden und unterstßtzt ihn bei allen Aktivitäten, mit denen die Ziele der OSZE erreicht werden sollen
⢠Nimmt an den Besprechungen der OSZE-Troika (vorheriger, aktueller und folgender Vorsitzender) teil
⢠Unterstßtzt den Prozess des politischen Dialogs und der Verhandlungen zwischen den Teilnehmerstaaten
⢠Unterhält enge Kontakte mit allen OSZE-Delegationen
⢠Bildet, in Absprache mit dem Vorsitzenden, ein FrĂźhwarnsystem fĂźr den Ständigen Rat im Falle von heraufziehenden Spannungen oder Konflikten im Bereich der OSZE und schlägt, nach RĂźcksprache mit den betroffenen Mitgliedstaaten, zeitgerechte und wirksame MaĂnahmen zu deren Behebung vor
⢠Kann den Entscheidgremien, in Absprache mit dem Vorsitzenden, jedes mit seinem Mandat zusammenhängende Thema vorlegen
⢠Nimmt aktiv an den Debatten des Ständigen Rates und des Forums fßr Sicherheitskooperation teil
Administrativ
⢠Ist der administrative Geschäftsfßhrer der OSZE und Leiter des OSZE-Sekretariats
⢠Sorgt fßr die Durchfßhrung der Entscheide der OSZE
⢠Legt dem Ständigen Rat das Tätigkeitsprogramm und das Gesamtbudget vor
⢠Beaufsichtigt die Tätigkeiten der OSZE im Felde und koordiniert deren operationelle Arbeit
⢠Gewährleistet die programmliche Koordination zwischen dem Sekretariat, den Institutionen und den Tätigkeiten im Felde als auch innerhalb dieser Tätigkeiten
⢠Bildet die Schaltstelle fĂźr die Koordination und Beratung zwischen den OSZE-Institutionen und fĂźhrt regelmäĂig Koordinationsbesprechungen mit deren Leitern durch, um Synergien zu erreichen und Doppelspurigkeiten zu vermeiden
BĂźro fĂźr demokratische Institutionen und Menschenrechte
Das BĂźro fĂźr demokratische Institutionen und Menschenrechte (BDIMR, mit der englischen AbkĂźrzung ODIHR bezeichnet) in Warschau ist die âHauptinstitution der Menschlichen Dimensionâ (Korb III) der OSZE. UrsprĂźnglich war das BĂźro fĂźr Freie Wahlen (eine Institution fĂźr internationale Wahlbeobachtung) die Komponente der Menschlichen Dimension im Institutionenpaket, Ăźber das auf dem Pariser Gipfel der KSZE 1990 verhandelt werden sollte.
Seine erste Aufgabe bestand darin, die Wahlen in den ehemaligen Ostblock-Staaten Mittel- und Osteuropas sowie in den zentralasiatischen Republiken der ehemaligen Sowjetunion zu beobachten. Mit dem Helsinki-Dokument von 1992 wird das ODIHR weiter gestärkt, Norwegen lieà den Begriff der Demokratisierung und Menschenrechte in den Institutionentitel aufnehmen.
In der Folge organisiert das ODIHR alle zwei Jahre ein Implementierungstreffen in Warschau, das die Einhaltung der OSZE-Verpflichtungen aus Korb III Ăźberwacht und an dem neben den OSZE-Teilnehmerstaaten auch andere zwischenstaatliche Organisationen und Nichtregierungsorganisationen teilnehmen. DarĂźber hinaus organisiert es Seminare, unterstĂźtzt die Missionen der OSZE und den Aufbau demokratischer Strukturen durch vielfältige andere MaĂnahmen, sammelt Informationen und stellt sie zur VerfĂźgung und publiziert Anleitungen. Weiterhin macht die Wahlbeobachtung einen groĂen Teil der Aktivitäten aus.cite-ref-5[5]
Direktoren
| Amtszeit | Name | Staat |
|---|---|---|
| 1991â1994 | Luchino Cortese | Italien Italien |
| 1994â1997 | Audrey Glover | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KĂśnigreich |
| 1997â2002 | Gerard Stoudmann | Schweiz Schweiz |
| 2003â2008 | Christian Strohal | Osterreich Ăsterreich |
| 2008â2014 | Janez LenarÄiÄ | Slowenien Slowenien |
| 2014â2017 | Michael Georg Link | Deutschland Deutschland |
| 2017â2020 | IngibjĂśrg SĂłlrĂşn GĂsladĂłttir | Island Island |
| 2021â2024 | Matteo Mecacci | Italien Italien |
| 2024â | Maria Telalian | Griechenland Griechenland |
Wirtschafts- und Umweltdimension
Die Wirtschafts- und Umweltdimension geht auf den âzweiten Korbâ von Helsinki (Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Wissenschaft, Wirtschaft und Umwelt) zurĂźck. In der Wirtschafts- und Umweltdimension kĂźmmert sich die Organisation unter anderem um die Bekämpfung von Korruption, Geldwäsche, Finanzierung des Terrorismus, organisierter Kriminalität, sowie Internetkriminalität. AuĂerdem fĂśrdert die OSZE Zusammenarbeit im Umweltbereich, der Wasserverwaltung, Migrationsfragen und Energie.
Hoher Kommissar fĂźr nationale Minderheiten
Der Posten des Hohen Kommissars fßr nationale Minderheiten (HKNM) wurde auf dem Gipfel 1992 in Helsinki geschaffen. Das Bßro des HKNM befindet sich in Den Haag und beschäftigt etwa 10 Mitarbeiter.
Geprägt wurde dieses Amt der stillen Diplomatie seit 1992 durch den Niederländer Max van der Stoel, der 2001 von dem Schweden Rolf EkĂŠus abgelĂśst wurde. Von 2007 bis 2013 hatte der ehemalige norwegische AuĂenminister Knut Vollebaek das Amt des HKNM inne. Am 20. August 2013 hat die ehemalige Europaparlamentarierin und finnische Ministerin fĂźr Migration und europäische Angelegenheiten Astrid Thors ihre Amtsperiode als HKNM angetreten. Aktuell bekleidet der kasachische Diplomat Kairat Abdrakhmanov das Amt.cite-ref-6[6]
Das Amt soll Spannungen, die den Frieden, die Stabilität oder die guten Beziehungen zwischen den OSZE-Teilnehmerstaaten gefährden kÜnnten und sich aus ethnischen Spannungen entwickeln, erkennen und lÜsen. Sein Mandat erlaubt dem Hohen Kommissar (High Commissioner on National Minorities, HCNM) das frßhe Eingreifen, also die Präventivdiplomatie.
Das Mandat des HKNM ist im Vergleich zu den bisherigen Instrumenten der Konfliktbekämpfung innovativ, da es die zwischenstaatliche Ebene verlässt und so ein direktes Ansetzen im betroffenen Staat ermĂśglicht. Der HKNM dient der FrĂźhwarnung bei Spannungen in Bezug auf nationale Minderheiten, und er kann im Zuge seines Engagements zum Ergreifen von FrĂźhmaĂnahmen vom Hohen Rat ermächtigt werden.
Hochkommissare
| Amtszeit | Name | Staat |
|---|---|---|
| 1992â2001 | Max van der Stoel | Niederlande Niederlande |
| 2001â2007 | Rolf EkĂŠus | Schweden Schweden |
| 2007â2013 | Knut Vollebaek | Norwegen Norwegen |
| 2013â2016 | Astrid Thors | Finnland Finnland |
| 2017â2020 | Lamberto Zannier | Italien Italien |
| 2020â2024 | Qairat Ăbdirachmanow | Kasachstan Kasachstan |
| 2024â | Christophe Kamp | Niederlande Niederlande |
Beauftragter fĂźr die Freiheit der Medien
SchlieĂlich wird mit der Entscheidung 193 auf der Sitzung des Ständigen Rats am 5. November 1997 als jĂźngste dieser drei unabhängigen Institutionen das Amt des Beauftragten fĂźr Medienfreiheit (Representative on Freedom of the Media, RFOM) mit Sitz in Wien eingerichtet.
Die Schaffung der Institution des OSZE-Beauftragten fĂźr Medienfreiheit geht auf eine deutsche Initiative zurĂźck. Sie beruht auf der Anerkennung der besonderen Bedeutung von OSZE-Verpflichtungen hinsichtlich der Freiheit der MeinungsäuĂerung und der Rolle freier und pluralistischer Medien. Der Auftrag fĂźr die Schaffung der neuen Institution erging durch den OSZE-Gipfel, der im Jahr 1996 in Lissabon stattfand. Das Mandat wurde durch den Ministerrat in Kopenhagen (Dezember 1997) verabschiedet, durch den auch die Ernennung von MdB a. D. Freimut Duve zum ersten OSZE-Beauftragten fĂźr Medienfreiheit erfolgte. Sein Nachfolger war von März 2004 bis März 2010 (ebenfalls fĂźr die zulässige Dauer von zwei Amtszeiten) der Ungar MiklĂłs Haraszti.cite-ref-7[7] Im Juni 2017 wurde Harlem DĂŠsir aus Frankreich zum OSZE-Medienbeauftragten ernannt.
Der Medienbeauftragte hat vergleichbar dem Hohen Kommissar fĂźr nationale Minderheiten der OSZE eine FrĂźhwarnfunktion. Er wird tätig bei Einschränkungen der Medienfreiheit, die in der Regel Anzeichen einer konfliktträchtigen politischen Entwicklung sind. Bei Verdacht auf ernste VerstĂśĂe gegen OSZE-Prinzipien hat der Medienbeauftragte die MĂśglichkeit, direkte Kontakte mit dem Teilnehmerstaat und anderen Parteien aufzunehmen und den Sachverhalt zu beurteilen sowie dem Teilnehmerstaat Hilfestellung zu leisten und zur LĂśsung des Problems beizutragen.
Beauftragte fĂźr Medienfreiheit
| Amtszeit | Name | Staat |
|---|---|---|
| 1998â2004 | Freimut Duve | Deutschland Deutschland |
| 2004â2010 | MiklĂłs Haraszti | Ungarn Ungarn |
| 2010â2017 | Dunja MijatoviÄ | Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina |
| 2017â2020 | Harlem DĂŠsir | Frankreich Frankreich |
| 2020â2024 | Teresa Ribeiro | Portugal Portugal |
| 2024â | Jan Braathu | Norwegen Norwegen |
Antisemitismusbeauftragter der OSZE
Das Amt des Antisemitismusbeauftragten der OSZE, der Parliamentary Assembly Special Representative on Anti-Semitism, Racism, and Intolerance (englisch Sonderbeauftragter der Parlamentarischen Versammlung gegen Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz), nimmt seit 2015 der US-Senator Benjamin Cardin wahr. In seiner Funktion sensibilisiert er fßr das anhaltende Problem der Vorurteile und Diskriminierung in der OSZE-Region, mit den Schwerpunkten Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Migranten- und Flßchtlingsfeindlichkeit sowie Diskriminierung im Justizsystem. Zu seinen Aufgaben gehÜrt die Beratung der PA der OSZE bei der Umsetzung ihrer vereinbarten Strategien und die Entwicklung neuer Strategien zur Stärkung und zum Schutz schutzbedßrftiger Gemeinschaften. Er bemßht sich, Vorurteile und Diskriminierungen in den 57 OSZE-Teilnehmerstaaten abzubauen.cite-ref-8[8]cite-ref-9[9]
Weitere Gremien und Institutionen
Nicht unmittelbar zur OSZE gehĂśrig, jedoch an die Organisation in Wien angebunden, ist die OSCC, die fĂźr die Umsetzung des Vertrags Ăźber den Offenen Himmel (Open Skies) verantwortlich ist.
Geschichte
Vorläufer
â
Hauptartikel
:
Konferenz Ăźber Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
Vorläufer der OSZE war die Konferenz Ăźber Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE), die auf eine Initiative des Warschauer Paktes hin zustande kam. Ab den 1950er Jahren hatte die Sowjetunion eine derartige Konferenz gefordert, aber die Westmächte, allen voran Westdeutschland, hatten dies abgelehnt. Bonn befĂźrchtete, aus solchen Gesprächen kĂśnne auch eine internationale Akzeptanz der deutschen Teilung entstehen. Erst die neue Ostpolitik der sozial-liberalen Koalition unter Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) Anfang der 1970er Jahre brachte den Gedanken einer KSZE im Westen auf die Tagesordnung. Unter Brandts Motto âWandel durch Annäherungâ wurde die eisige Stimmung des Kalten Krieges aufgelockert und die KSZE ermĂśglicht.cite-ref-10[10] Die erste dieser multinationalen Konferenzen fand von 1973 bis 1975 in Helsinki statt. Teilnehmer der blockĂźbergreifenden Konferenz waren alle europäischen Staaten (mit Ausnahme von Albanien), sowie die USA und Kanada.
Die Konferenz war von einem Tauschgeschäft geprägt: Fßr den Warschauer Vertrag brachte sie die Anerkennung der Grenzen der Nachkriegsordnung und einen stärkeren wirtschaftlichen Austausch mit dem Westen. Im Gegenzug machte der Osten Zugeständnisse bei den Menschenrechten. In den Folgejahren entstanden in mehreren sozialistischen Ländern Bßrgerrechtsbewegungen, die sich auf die Schlussakte von Helsinki beriefen und zum Zusammenbruch des Ostblocks beitrugen, so dass die KSZE entscheidend zum Ende des Ost-West-Konflikts beitrug.
Am 21. November 1990 wurde in Paris als Schlussdokument der KSZE-Sondergipfelkonferenz von 32 europäischen Ländern sowie den USA und Kanada die Charta von Paris unterschrieben.
Beim KSZE-Gipfeltreffen am 5. und 6. Dezember 1994 in Budapestcite-ref-11[11] wurde beschlossen, die KSZE zu institutionalisieren und mit Wirkung vom 1. Januar 1995 in Organisation fĂźr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) umzubenennen.
Gipfeltreffen
In den 1990er Jahren fanden die folgenden Gipfeltreffencite-ref-12[12] statt
⢠2. bis 3. Dezember 1996 in Lissaboncite-ref-13[13]
⢠18. bis 19. November 1999 in Istanbulcite-ref-14[14]
Nach einer elfjährigen Pause fand das nächste OSZE-Gipfeltreffen vom 1. bis 2. Dezember 2010 in Astana statt.cite-ref-15[15] Den Vorsitz der Konferenz fĂźhrte der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew. Auffassungsunterschiede zwischen westlichen und Ăśstlichen Mitgliedsländern bezĂźglich einer kĂźnftigen inhaltlichen und strategischen Ausrichtung der OSZE fĂźhrten zu einem weithin ergebnislosen Abschluss der Konferenz. Die Teilnehmer nahmen lediglich eine gemeinsame Erklärung (âErklärung von Astanaâ) an. Die geplante Verabschiedung eines Aktionsplanes zur LĂśsung internationaler Konflikte und zur Reform der OSZE scheiterte.cite-ref-16[16]
Treffen des OSZE-Ministerrates
Zum Abschluss des Treffens am 5. Dezember 2014 in Basel gab es Deklarationen, aber keine Abschlusserklärung. Der Vorsitzende Didier Burkhalter erklärte, dass sich die Sicherheitslage in Europa im Jahr 2014 aufgrund des Russisch-Ukrainischen Krieges verschlechtert habe.cite-ref-17[17]cite-ref-18[18]
Am 3./4. Dezember 2015 tagte der OSZE-Ministerrat in Belgrad. In der Zeit vom 8. Dezember 2016 bis zum 9. Dezember 2016 tagte der OSZE-Ministerrat in Hamburg. Das Treffen fand auf dem Gelände der Hamburg Messe statt. Die AuĂenminister der Teilnehmerstaaten versammelten sich darĂźber hinaus am 8. Dezember im GroĂen Festsaal des Hamburger Rathauses, zu einem gemeinsamen Arbeitsessen. Das Treffen fand in Hamburg statt, weil Deutschland am 1. Januar 2016, zum zweiten Mal nach 1991, den Vorsitz der Organisation fĂźr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa Ăźbernommen hatte.
Vorsitz und Treffen
Der Vorsitz wechselt jährlich. Als Vorsitzender agiert jeweils ein AuĂenminister.
| Jahr | Staat | Vorsitzender | Treffen (Ort) | Treffen (Datum) | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| 1991 | Deutschland Deutschland | Hans-Dietrich Genscher (ab 19. Juni) | | | |
| 1992 | Tschechoslowakei Tschechoslowakei | JiĹĂ Dienstbier (bis 2. Juli); Jozef MoravÄĂk (ab 3. Juli) | | | |
| 1993 | Schweden Schweden | Margaretha af Ugglas | | | |
| 1994 | Italien Italien | Beniamino Andreatta (bis 11. Mai); Antonio Martino (ab 12. Mai) | | | |
| 1995 | Ungarn Ungarn | LĂĄszlĂł KovĂĄcs | | | |
| 1996 | Schweiz Schweiz | Flavio Cotti | | | |
| 1997 | Danemark Dänemark | Niels Helveg Petersen | | | |
| 1998 | Polen Polen | BronisĹaw Geremek | | | |
| 1999 | Norwegen Norwegen | Knut VollebĂŚk | | | |
| 2000 | Osterreich Ăsterreich | Wolfgang SchĂźssel (bis 4. Februar); Benita Ferrero-Waldner (ab 5. Februar) | | | |
| 2001 | Rumänien Rumänien | Mircea GeoanÄ | | | |
| 2002 | Portugal Portugal | Jaime Gama (bis 6. April); Antonio Martins da Cruz (ab 7. April) | | | |
| 2003 | Niederlande Niederlande | Jaap de Hoop Scheffer (bis 3. Dezember); Bernard Bot (ab 4. Dezember) | | | |
| 2004 | Bulgarien Bulgarien | Solomon Passy | | | |
| 2005 | Slowenien Slowenien | Dimitrij Rupel | | | |
| 2006 | Belgien Belgien | Karel de Gucht | | | |
| 2007 | Spanien Spanien | Miguel Ăngel Moratinos | | | |
| 2008 | Finnland Finnland | Ilkka Kanerva (bis 4. April); Alexander Stubb (ab 5. April) | | | |
| 2009 | Griechenland Griechenland | Dora Bakoyannis (bis 5. Oktober); Georgios Papandreou junior (ab 6. Oktober) | | | |
| 2010 | Kasachstan Kasachstan | Qanat Saudabajew | Astana | 01.â02.12.2010 | 1. Gipfeltreffen nach elfjähriger Pause |
| 2011 | Litauen Litauen | Audronius AĹžubalis | | | |
| 2012 | Irland Irland | Eamon Gilmore | | | |
| 2013 | Ukraine Ukraine | Leonid Koschara | | | |
| 2014 | Schweiz Schweiz | Didier Burkhalter | Basel | 05.12.2014 | Deklarationen, aber keine Abschlusserklärung |
| 2015 | Serbien Serbien | Ivica DaÄiÄ | Belgrad | 03.â04.12.2015 | |
| 2016 | Deutschland Deutschland | Frank-Walter Steinmeier [ 19 ] | Hamburg | 08.â09.12.2016 | |
| 2017 | Osterreich Ăsterreich | Sebastian Kurz (bis 18. Dezember); Karin Kneissl (ab 18. Dezember) | Wien | 07.â08.12.2017 | |
| 2018 | Italien Italien | Enzo Moavero Milanesi | Mailand | 06.â07.12.2018 | |
| 2019 | Slowakei Slowakei | Miroslav LajÄĂĄk | | | |
| 2020 | Albanien Albanien | Edi Rama | | | |
| 2021 | Schweden Schweden | Ann Linde | | | |
| 2022 | Polen Polen | Zbigniew Rau | | | |
| 2023 | Nordmazedonien Nordmazedonien | Bujar Osmani | Skopje [ 20 ] | 30.11.â01.12.2023 [ 20 ] | |
| 2024 | Malta Malta | Ian Borg | | | |
| 2025 | Finnland Finnland | Elina Valtonen | | | |
| 2026 | Schweiz Schweiz | Ignazio Cassis | | | [ 21 ] |
Teilnehmerstaaten
| Staat | Beitritt | Schlussakte von Helsinki unterzeichnet | Pariser Charta unterzeichnet |
|---|---|---|---|
| Albanien Albanien | 19. Juni 1991 | 16. September 1991 | 17. September 1991 |
| Andorra Andorra | 25. April 1996 | 10. November 1999 | 17. Februar 1998 |
| Armenien Armenien | 30. Januar 1992 | 8. Juli 1992 | 17. April 1992 |
| Aserbaidschan Aserbaidschan | 30. Januar 1992 | 8. Juli 1992 | 20. Dezember 1993 |
| Belarus Belarus | 30. Januar 1992 | 26. Februar 1992 | 8. April 1993 |
| Belgien Belgien | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina | 30. April 1992 | 8. Juli 1992 | |
| Bulgarien Bulgarien | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Danemark Dänemark | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Deutschland Deutschland | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Estland Estland | 10. September 1991 | 14. Oktober 1992 | 6. Dezember 1991 |
| Finnland Finnland | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Frankreich Frankreich | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Georgien Georgien | 24. März 1992 | 8. Juli 1992 | 21. Januar 1994 |
| Griechenland Griechenland | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Heiliger Stuhl Heiliger Stuhl | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Irland Irland | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Island Island | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Italien Italien | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Kanada Kanada | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Kasachstan Kasachstan | 30. Januar 1992 | 8. Juli 1992 | 23. September 1992 |
| Kirgisistan Kirgisistan | 30. Januar 1992 | 8. Juli 1992 | 3. Juni 1994 |
| Kroatien Kroatien | 24. März 1992 | 8. Juli 1992 | |
| Lettland Lettland | 10. September 1991 | 14. Oktober 1991 | 6. Dezember 1991 |
| Liechtenstein Liechtenstein | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Litauen Litauen | 10. September 1991 | 14. Oktober 1991 | 6. Dezember 1991 |
| Luxemburg Luxemburg | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Malta Malta | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Moldau Republik Moldau | 30. Januar 1992 | 26. Februar 1992 | 29. Januar 1993 |
| Monaco Monaco | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Mongolei Mongolei | 21. November 2012 | | |
| Montenegro Montenegro | 22. Juni 2006 | 1. September 2006 | |
| KĂśnigreich der Niederlande KĂśnigreich der Niederlande | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Nordmazedonien Nordmazedonien | 12. Oktober 1995 | | |
| Norwegen Norwegen | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Osterreich Ăsterreich | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Polen Polen | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Portugal Portugal | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Rumänien Rumänien | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Russland Russland ab 30. Januar 1992 als Rechtsnachfolger der Sowjetunion 1955 Sowjetunion | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| San Marino San Marino | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Schweden Schweden | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Schweiz Schweiz | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Serbien Serbien seit 3. Juni 2006 als Rechtsnachfolger von Jugoslawien Sozialistische FĂśderative Republik Jugoslawien und Serbien und Montenegro (4. Februar 2003 bis 3. Juni 2006) | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Slowakei Slowakei | 1. Januar 1993 | | |
| Slowenien Slowenien | 24. März 1992 | 8. Juli 1992 | 8. März 1993 |
| Spanien Spanien | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Tadschikistan Tadschikistan | 30. Januar 1992 | 26. Februar 1992 | |
| Tschechien Tschechien | 1. Januar 1993 | | |
| Turkei TĂźrkei | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Turkmenistan Turkmenistan | 30. Januar 1992 | 8. Juli 1992 | |
| Ukraine Ukraine | 30. Januar 1992 | 26. Februar 1992 | 16. Juni 1992 |
| Ungarn Ungarn | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Usbekistan Usbekistan | 30. Januar 1992 | 26. Februar 1992 | 27. Oktober 1993 |
| Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KĂśnigreich | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Zypern Republik Zypern | 25. Juni 1973 | 1. August 1975 | 21. November 1990 |
| Staat | Kooperiert seit |
|---|---|
| Afghanistan Afghanistan | 2003 |
| Agypten Ăgypten | 1975 |
| Algerien Algerien | 1975 |
| Australien Australien | 2009 |
| Israel Israel | 1975 |
| Japan Japan | 1992 |
| Jordanien Jordanien | 1998 |
| Marokko Marokko | 1975 |
| Korea Sud SĂźdkorea | 1994 |
| Thailand Thailand | 2000 |
| Tunesien Tunesien | 1975 |
Rechtlicher Status
Trotz ihrer Bezeichnung ist es fraglich, ob die OSZE den Charakter einer internationalen Organisation hat, da Artikel 22 der Budapester Erklärung die Hinterlegung beim Generalsekretariat der Vereinten Nationen (gemäà Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen) explizit nicht vorsieht. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen hat daher wiederholt auf eine Klärung der Rechtsnatur der OSZE gedrängt. Eine internationale Expertenkommission hat die OSZE aufgrund ihrer Tätigkeiten als internationale Organisation eingestuft; die herrschende Lehrmeinung sowie auch die weit ßberwiegende Staatenpraxis behandelt die OSZE jedoch nicht als Internationale Organisation.cite-ref-23[23]
Ehrungen und Auszeichnungen
⢠2015: Kaiser Otto Preis
⢠2015: Ewald-von-Kleist-Preis
⢠2015: Integrationspreis der Stiftung Apfelbaum
Kritik
Die OSZE wird teilweise vor allem von russischer Seite dafĂźr kritisiert, dass die russischen Vorschläge Ăźber die Entwicklung der OSZE zu âeiner Art regionalen UNOâ abgelehnt wurde und ihr Mandat auf die Ăberwachung von Wahlen und Menschenrechten und die Konfliktregelung auf die Staaten des ehemaligen âOstblocksâ verengt worden sei. Das politische Profil sei unausgewogen, funktional (Ăberbetonung der Menschenrechts- und Demokratiethemen) und geographisch (Ost-West).cite-ref-24[24]
Kritiker fĂźhren an, dass die Organisation durch ihr striktes Konsensprinzip blockiert und damit unfähig sei, auf fundamentale RegelverstĂśĂe â etwa durch Russland â wirksam zu reagieren. Bei der Annexion der Krim 2014 habe sie beschwichtigend von einem âKonflikt in und um die Ukraineâ gesprochen, ohne Russland klar als Aggressor zu benennen. Beobachtermissionen seien zudem behindert worden, während Moskau das Prinzip der âunteilbaren Sicherheitâ rhetorisch nutze, um eigene Interventionen zu rechtfertigen.cite-ref-25[25] Dadurch habe sich die OSZE zunehmend zu einem Instrument entwickelt, das russische Einflusszonen de facto anerkennt und ihre eigene normative Grundlage untergräbt1.cite-ref-26[26] Insgesamt wird sie als Institution beschrieben, die in ihrer tiefsten Krise steckt und eher ein Relikt vergangener Stabilität darstellt als ein handlungsfähiger Garant europäischer Sicherheit.cite-ref-27[27]
Literatur
⢠Kurt P. Tudyka: Die OSZE â Besorgt um Europas Sicherheit. Kooperation statt Konfrontation. Hamburg 2007, ISBN 978-3-939519-03-4.
⢠Kurt P. Tudyka: Das OSZE-Handbuch. 2. Auflage, Springer VS, Wiesbaden 2002, ISBN 978-3-322-92221-2.
Weblinks
Commons
: Organisation fĂźr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Rolf Stßcheli: Organisation fßr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
⢠Offizielle Website der OSZE (mehrsprachig)
Einzelnachweise
cite-note-states-11. â Participating States. In: osce.org. Abgerufen am 4. August 2016 (englisch).
cite-note-33. â Eintrag zur OSCE. In: rulers.org. Abgerufen am 4. August 2016 (englisch).
cite-note-osze-44. â Thomas GrĂźninger. In: Website der OSZE (englisch).
cite-note-55. â Hans-JĂśrg Schmedes: Wählen im Blick Europas. Die Beobachtung der Bundestagswahlen 2009 durch die OSZE. In: Zeitschrift fĂźr Parlamentsfragen, 1/2010, S. 77â91.
cite-note-66. â Praktikumsstelle: OSCE High Commissioner on National Minorities - osce.org. Abgerufen am 18. September 2021 (englisch).
cite-note-77. â Monitoring crucial for press freedom, says OSCE media freedom representative in final report. In: osce.org. Abgerufen am 4. August 2016 (englisch).
cite-note-88. â Benjamin Cardin, USA, OSCE PA. Abgerufen am 8. Oktober 2019.
cite-note-99. â Cardin reappointed OSCE. Abgerufen am 8. Oktober 2019.
cite-note-1010. â Bundeszentrale fĂźr politische Bildung: 35 Jahre Helsinki-Schlussakte (aufgerufen am 27. April 2014)
cite-note-1111. â OSZE-Seite zum Budapester Gipfel (englisch) mit Links zu den Dokumenten, abgerufen am 28. April 2018
cite-note-1212. â OSZE-Seite zu den Gipfeltreffen, abgerufen am 28. April 2018
cite-note-1313. â OSZE-Seite zum Lissaboner Gipfel (englisch) mit Links zum Dokument, abgerufen am 28. April 2018
cite-note-1414. â OSZE-Seite zum Istanbuler Gipfel (englisch) mit Links zu den Dokumenten, abgerufen am 28. April 2018
cite-note-1515. â OSZE-Seite zum Gipfel in Astana (englisch) mit Links zu den Dokumenten, abgerufen am 28. April 2018
cite-note-1616. â Christian Neef: Gescheiterter OSZE-Gipfel: Staatschefs blamieren sich auf der Mammutshow. auf: Spiegel online. 3. Dezember 2010.
cite-note-1717. â Russland stellt sich taub, NZZ, 5. Dezember 2014; "Die Sichtweise, die der russische Aussenminister Lawrow propagierte, war insofern raffiniert, als sie zwar das Vokabular der OSZE-Prinzipien Ăźbernahm, ihnen jedoch einen vĂśllig anderen Sinn verlieh."
cite-note-1818. â Verantwortung zu Ăźbernehmen ist gut fĂźr die Schweiz, Der Landbote, 17. Dezember 2014; "International betrachtet ist das Fazit nicht positiv: Die Sicherheitslage in Europa ist schlechter als vor einem Jahr."
cite-note-191. Deutscher OSZE-Vorsitz 2016. In: diplo.de. Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OSZE, archiviert vom Original (nicht mehr online verfßgbar) am 4. August 2016; abgerufen am 4. August 2016.
cite-note-mc2023-202. 30th OSCE Ministerial Council. Abgerufen am 30. November 2023 (englisch).
cite-note-213. Schweiz präsidiert 2026 die Organisation fßr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). EidgenÜssisches Departement fßr auswärtige Angelegenheiten, 30. Dezember 2024, abgerufen am 30. Dezember 2024.
cite-note-224. Partners for Co-operation. In: osce.org. Abgerufen am 4. August 2016 (englisch).
cite-note-2323. â Vgl. Herdegen: VĂślkerrecht. 6. Auflage. § 45; Ipsen: VĂślkerrecht. 5. Auflage. § 34, Rn 16.
cite-note-2424. â Bundeszentrale fĂźr politische Bildung: Die OSZE â ein Erfolgsmodell muss sich neu erfinden. 22. Februar 2017, abgerufen am 10. Dezember 2024.
cite-note-2525. â Christos Katsioulis: Kurz vor dem Wachkoma. In: ipg-journal.de. Friedrich-Ebert-Stiftung e. V., 23. November 2023, abgerufen am 6. Oktober 2025 (deutsch).
cite-note-2626. â Oliver Ernst: Die OSZE und ihre âmenschliche Dimensionâ. In: kas.de. Konrad-Adenauer-Stiftung, 15. Juli 2024, abgerufen am 6. Oktober 2025 (deutsch).
cite-note-2727. â Martin Kragh: Europa steckt in seiner Geschichte fest / Die 1975 in Helsinki unterzeichnete Schlussakte der Konferenz fĂźr Sicherheit und Zusammenarbeit hat es nicht vermocht, Europa vom Erbe seiner kriegerischen Vergangenheit zu befreien. Die OSZE steckt in ihrer bisher tiefsten Krise. In: Neue ZĂźrcher Zeitung vom 6. Oktober 2025, Seite 19